Vorn der Weißeritzmühlgraben, Blick flussabwärts  auf das Einwiegehaus links, die Überfahrt durch das Tor zum 1. Hof, rechts das 1777 errichtete Herrenhaus Die Entstehungs-  zeit dieses erst viel  später als Weißeritz-  mühlgraben bezeichneten Dresdner  Wasserlaufes liegt über 500 Jahre zurück. Bei  seiner Schließung  am 27. Oktober 1937  war er  4 km lang,  nahm  seinen   Anfang   im  Stadtteil  Löbtau  und  endete etwa auf Höhe  des heutigen  Kongresszentrums in der Elbe.   Im Jahre 1937 erhiel-  ten die Dresdner Bür-  ger über ihre lokale  Presse die Nachricht  von der bevorstehen-  den Liquidierung ei-  nes Wasserlaufes  ihrer Stadt. Notiz da-  von nahmen wohl hauptsächlich nur diejenigen Le- ser, die sich durch sein stark verunreinigtes, übel  riechendes Wasser belästigt fühlten sowie die Hei- matfreunde, die mit dem alten Mühlbach groß ge-  worden waren und Kindheitserinnerungen mit ihm verbanden. Nicht selten war er auf seinem 4 km  langen Lauf von Dresden-Löbtau durch die Wils-  druffer Vorstadt bis zur Elbe hin, mit seinem zu-  nehmend schmutziger werdenden Wasser zum  Ärgernis der Anwohner geworden. Fast vergessen schien jetzt seine einstige Bedeutung für unsere  Stadt und das Land. Über siebzig Jahre nach der Liquidierung des  Weißeritzmühlgrabens ist das Interesse für diesen historischen Wasserlauf wieder erwacht. Beson-  ders bei den Stadtgeschichtsfreunden, aber auch  den Freunden historischer Mühlen und den   Tech- nikinteressierten entstand der Wunsch nach einer  umfangreichen Publikation. Viel zu wenig war bis-  her dazu erforscht und veröffentlicht worden und  aus dem geringen, bisher bekannten Material, en-  tstand leider nur ein sehr lückenhaftes, oftmals fal- sches Bild. Das Ziel dieses Projektes ist es deshalb, dem ehe- maligen Weißeritzmühlgraben als außerordentlich bedeutsamen Teil des alten Dresden, endlich den ihm gebührenden Platz in unserer Stadtgeschichte einzuräumen. Damit sollte es möglich sein, die  Wurzeln unserer später so erfolgreichen Industrie  für die nächsten Generationen vor der Vergessen-  heit zu bewahren. Buch Aktuell Erstellt mit MAGIX Webdesigner 7 Premium Historie
Pulvermühlenpark in Dresden-Löbtau. Wie geht es weiter? - Im Rahmen unserer Stadtentwicklung sind seit 2007 entlang der Weißeritz in Dresden-Löbtau öffentliche Grün- und Freiflächen entstanden, ... J.O.Canzler und sein Grabstein auf dem Dr. Trinitatisfriedhof - Im Weißeritz- mühlgraben-Buch wurden von uns Aquarelle des Ratssekretärs Julius Otto Canzler verwendet, ... Ein rätselhafter Gedenkstein an der Tharandter Straße - An der Tharandter Straße, Ecke Anton Weck-Straße, befindet sich in der dortigen Natursteinmauer ein  ... Mühle im Plauenschen Grund - Ein wiederentdecktes Gemälde - So lautet der Titel eines interessanten Aufsatzes aus den “Mit- teilungen des Landesamtes für Denkmal- pflege Sachsen, Jahrbuch 2009”, ... Der 9. Dresdner Geschichtsmarkt war ein großer Erfolg Näheres hier Die “Schaffhirtschen Papiermühlen” - Die Autoren Thomas Schaffhirt (Potsdam) und Dr. Harald Schaffhirt (Dresden) geben mit ihrem geplanten Buch Einsicht in ... Archäologische Grabungen im Herzogin Garten - Wie vermutet, kam dabei der alte Weißeritzmühlgraben wieder an´s Tageslicht Diese Publikation ist der Nach- folger des im Jahre 2005 er-  schienenen Buches "Erinnerungen an Alt-Dresden  -  Der Weißeritzmühlgraben". Entstanden war dieses Werk  im Wesentlichen aus den zu  DDR- Zeiten über 20 Jahre  lang gesammelten Unterlagen. Nach der Wende kam der  im-  mer stärker werdende Wunsch auf, daraus eine  Publikation zu entwickeln, zumal nun auch die  Möglichkeiten einer Veröffentlichung realistisch  wurden. Mit großzügiger Unterstützung der DREWAG ge-  lang es schließlich im Jahre 2005, dieses Buch,  das inzwischen vergriffen ist, zu präsentieren.  Damals löste es eine große Resonanz unter den  Dresdner Stadtgeschichts- und Mühlenfreunden  aus. Es gab Kritik und Lob und es gab vor Allem  viele Hinweise sowie inspirierende Anregungen  und Gedanken zur Weiterführung. Dadurch wurde  es möglich, mit einer neuen Konzeption und vielen neuen Fakten, Fotos, Zeichnungen und Plänen,-  die zu DDR Zeiten unerreichbar waren, diesen Teil unserer Stadtgeschichte völlig neu aufarbeiten zu  können. In diese Publikation ist auf 325 Seiten A4 aktuell  erarbeitetes Wissen eingeflossen, ergänzt mit be-  reits vorhandenem sowie ca. 900 hervorragende  Abbildungen. Der Text ist völlig überarbeitet, korri-  giert wo es notwendig war und in großem Umfang ergänzt oder erweitert bzw. mit kleinen Geschich-  ten und Begebenheiten aus der damaligen Zeit un- termauert. Manches wird im Text bekannt vorkom-  men, aber vieles ist völlig neu. Den Druck hat freundlicherweise der seit 1880 be- stehende, traditionsreiche Dresdner Verlag Chris-  toph Hille übernommen. Lockwitztal Deutschland Windmühle
+++ Pulvermühlenpark in Löbtau +++ was wird aus den freigelegten Relikten der alten Pulvermühle +++ nach neusten Informationen soll die Gestaltung des geplanten Parkes noch in diesem Frühjahr weitergehen +++ ich werde darüber berichten +++
   ©   Wolfgang Müller Ladezeit ca. 2 min