Der Dresdner Weißeritzmühlgraben
Wolfgang Müller wurde 1948 in Tharandt bei Dresden geboren.
Nach
Schule,
Lehre
und
Armee
war
der
Flugzeugbau
über
zwei
Jahrzehnte
sein
berufliches
Betätigungsfeld.
Im
Jahre
1993
ergriff
er
die
sich
bietende
Gelegenheit,
sein
Hobby
zum
Beruf
zu
machen.
Bis
zu
seinem
Vorruhestand war er nun auf dem Gebiet des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege im Landkreis Meißen wirksam.
Seit
Jahrzehnten
haben
es
dem
Autor
die
alten
Wind-
und
Wassermühlen
in
unserem
Land
besonders
angetan.
Seine
Bemühungen
um
die
Erhaltung
dieser
wertvollen
Denkmale
der
Kultur-
und
Technikgeschichte
krönte
der
Autor
1990
mit
der
Gründung
des
„
Sächsischen
Landesvereins
für
Mühlenerhaltung
und
Mühlenkunde“
e.V.,
dessen
Vorsitzender
er
über
einen
langen
Zeitraum
hinweg
war.
Der
Verein
ist
heute
unter
der Bezeichnung „
Sächsischer Mühlenverein“
e.V. weit über die Grenzen Sachsen hinaus bekannt.
Hervorgegangen
ist
der
1990
erfolgte
Zusammenschluss
aus
dem
Arbeitskreis
„
Technische
Denkmale“
im
Kulturbund
der
DDR.
Geleitet
wurde
dieser
seit
1984
im
Bezirk
Dresden
von
dem
bekannten
Wirtschaftshistoriker Dr. Rudolf Forberger (1910 – 1997) und seiner Frau. Aus dieser Gruppierung ging später der „
Arbeitskreis Mühlen“
hervor, dessen Leitung Wolfgang Müller übernahm.
Eine weitere, für ihn sehr interessante Beschäftigung ist die Erforschung und Aufarbeitung von Details unserer Stadtgeschichte.
Hier hat er sich spezialisiert auf den ehemaligen Dresdner Weißeritzmühlgraben mit seinen vielen Mühlen unterschiedlichster Art und anderen Einrichtungen, die eng mit ihm verbunden waren.
Mit
der
Herausgabe
seines
ersten
Buches
über
diesen
historischen,
heute
nicht
mehr
bestehenden
Wasserlauf,
erfüllte
sich
für
ihn
im
Jahre
2005
ein
lang
gehegter
Traum,
an
dessen
Verwirklichung
er
über
viele
Jahre
hinweg
akribisch
gearbeitet
hatte.
Auf
das
große
positive
Echo
dieser
Publikation
reagierte
der
Autor
mit
einer
vorher
so
nicht
möglichen
Aktivität
von
weiteren
Recherchen.
Diese
führten
nach
sechs
Jahren
intensiver
Forschungsarbeit, gemeinsam mit seinem Mitautor Frank Laborge, zu dem völlig neu erarbeiteten und gestalteten Buch:
Geschichten aus dem alten Dresden
- Mit dem Weißeritzmühlgraben durch unsere Stadt -
das im August 2011 erschienen ist.
Im März 2016 erschien das von ihm und seinem Co-Autor Wolfgang Ochsler erarbeitete Buch “
Mühlenromantik in Sachsen
”
. Zwei Jahre später folgte sein vorerst letztes Buch
„
Der Dresdner Pulvermühlenpark und sein dunkles Geheimnis
“.
Der Autor war Gründungsmitglied des 2007 gegründeten Vereins
„Markt für Dresdner Geschichte und Geschichten
“, in dem er bis zur Auflösung des Vereins im Jahr 2023 aktiv mitgearbeitet hat.
Z
ur
Zeit
(Stand
Juli
2026)
hat
sich
der
Autor
vorübergehend
einem
anderen
Thema
unserer
Stadtgeschichte
zugewandt.
Intensiv
arbeitet
er
an
der
Erstellung
eine
Biografie
über
den
Königlich-
Sächsischen Hauptmann
Johann Baptista Joseph Hirsch,
der 1822 auf dem Dresdner Heller tödlich verunglückt ist und dem sein Kameraden ein Jahr später dort ein Denkmal gesetzt haben:
das sogenannte „Hirschdenkmal“
Wolfgang Müller
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