Erstellt mit MAGIX © Wolfgang Müller
Julius Otto Canzler und sein Grabstein auf dem Dresdner Trinitatisfriedhof
Im Weißeritzmühlgraben-Buch wurden von uns Aquarelle des Ratssekretärs Julius Otto Canzler verwendet, die er in
seine 8 Bände „Mein Tagebuch“, überwiegend von 1851 bis 1861 eingefügt hat. Diese sog. „Canzlerchronik“ befindet
sich in der Städtischen Galerie Dresden (Stadtmuseum) und ist zur Zeit nicht öffentlich zugängig.
Herr Ernst Canzler aus Chemnitz, ein Nachfahre der Canzlers, übergab uns freundlicherweise das Foto des heute noch
existierenden Grabsteins von J.O. Canzler, wies uns damit auf das genaue Sterbedatum hin und stellte uns letztendlich
den Lebenslauf dieses Mannes zur Verfügung. Vielen herzlichen Dank dafür!
Ein rätselhafter Stein an der Tharandter Straße - Wer kennt seine Geschichte?
An der Tharandter Straße, Ecke Anton Weck-Straße, befindet sich in der dortigen Natursteinmauer ein 60 x 180 cm großer
Sandsteinblock mit Inschrift. Weder Literatur, Archive oder Stadtgeschichtsfreunde konnten bisher darüber Auskunft geben, zu
welchem Anlass er gefertigt wurde, in wessen Auftrag und von wem und wo sich sein ursprünglicher Standort befand. Denn
eines ist gewiss: Der heutige Standort ist nicht sein ursprünglicher.
Mühle im Plauenschen Grund – ein wiederentdecktes Gemälde
von Ernst Ferdinand Oehme (1797–1855)
So lautet der Titel eines interessanten Aufsatzes aus den “Mitteilungen des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen,
Jahrbuch 2009”, erschienen im Sax-Verlag, An der Halde 12, 04824 Beucha. Daraus wurde auch die nebenstehende Abbildung
entnommen. Auf 6 Seiten haben sich die Autoren Prof. Dr. Hans Joachim Neidhardt, Kunsthistoriker sowie Dipl. phil. Winfried
Werner,Referatsleiter Dokumentation/Sammlungen im Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, mit dem hier gezeigten Gemälde
sowie weiteren Abbildungen dieser alten Wassermühle auseinandergesetzt. Dabei beleuchteten sie die einzelnen Maler bzw.
Zeichner und die Art und Weise, wie diese Kunstwerke entstanden sind. Ein weiterer Teil dieses Beitrages ist der Geschichte
dieser kleinen Mühle gewidmet, die sich am Untergraben der Plauener Bienertmühle, im Flussbett der Weißeritz befand. Ihr
Lebenslauf begann 1746 als “Brühlsches Wasserkunsthaus” und endete als hochwassergeschädigte Fournierschneidemühle mit
dem Abbruch im Jahre 1898. Hier aus rechtlichen Gründen nur eine kurze Lesprobe: Seite 52, Seite 53
8. Markt für Dresdner Geschichte und Geschichten
Thema: Geschichte Dresdner Kulturdenkmale
Sonnabend,
24. März 2012
10 - 17 Uhr
Sonntag,
25. März 2012
10 - 15 Uhr
Veranstaltungsort: TU Dresden, Fakultät Informatik
Buslinie 85, Helmholtzstraße
Straßenbahn Linie 3 (8 min laufen)
Parkplätze vorhanden